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A-Z Technology AG: Wissensmanagement | | | Unternehmen müssen heutzutage immer schneller auf die Anforderungen des Marktes reagieren. Das in der Firma vorhandene Wissen ist dabei ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Wissen über Verbesserungen, Wissen zur Fehlervermeidung, Wissen über Kunden und Mitbewerber oder die Fortbildung der Mitarbeiter sind dabei nur einige Beispiele, die den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb verschaffen können. Die effektive und effiziente Nutzung und Entwicklung der Ressource Wissen ist Aufgabe des Wissensmanagements. Daher beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit der Einführung des Wissensmanagements. Die Erschließung der Aufgaben des Wissensmanagements und der möglichen Wettbewerbsvorteile für das jeweilige Unternehmen muss Bestandteil der Unternehmensstrategie werden. Nur so ist das dauerhafte Bestehen des Unternehmens im Markt gewährleistet.
Die Aufgaben des Wissensmanagements sind sehr vielfältig. Neben organisatorischen Lösungsansätzen erreichen EDV-technische Lösungen eine immer größere Bedeutung. Die unterschiedlichen Aufgaben des Wissensmanagements ergeben sich dabei durch unternehmensspezifischen Gewichtungen . So liegt beispielsweise das Augenmerk der Poststelle einer Versicherung auf dem Einscannen und dem Erkennen der Inhalte der eingegangenen Post, wie z.B. einem Schadensfall, und dessen schneller Zuordnung in den Arbeitsablauf der Schadensbearbeitung, während etwa in einer Zeitungsredaktion das Verschlagworten und Systematisieren von Daten zu Recherchezwecken und dazugehörige Suchalgorithmen, um die abgespeicherten Informationen später wieder zu finden, eine ganz andere Wichtigkeit haben.
Innerhalb des gesamten Wissens eines Unternehmens unterscheidet man zwischen explizitem und implizitem Wissen. Unter explizitem Wissen versteht man das ohne Schwierigkeiten zu verbalisierende, zu dokumentierende und zu kommunizierende Wissen. Dieses explizite Wissen liegt oft schon in Dokumenten in elektronischer Form vor oder kann mit vertretbarem Aufwand umgewandelt werden. Mit den immer schneller wachsenden Massen elektronischer Dokumente liegt ein besonderes Problem im schnellen und genauen Wiederauffinden dieser Informationen. Das implizite Wissen dagegen ist das persönliche, kontextspezifische Wissen, das nur schwer formalisiert, kommuniziert und mit anderen Personen geteilt werden kann, also nur in den Köpfen der Mitarbeiter vorhanden ist. Um implizites Wissen elektronisch verarbeiten zu können, muss dies erst in explizites Wissen umgewandelt werden. Die Umwandlung von implizitem in explizites Wissen ist ein wichtiger Bestandteil der Wissensmangement-Strategie, damit diese "verborgenen" Wissensressourcen von der Firma genutzt werden können. | | |
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